Gibt es Frühjahrsmüdigkeit? Neue Studie zeigt die überraschende Wahrheit

Gibt es Frühjahrsmüdigkeit? Neue Studie zeigt die überraschende Wahrheit mit Dr. Albrecht Vorster & Eva Bovet

Willkommen beim Besser Schlafen Podcast

Folge #162

Fühlst du dich gerade schlapp, antriebslos und fragst dich, ob die Frühjahrsmüdigkeit dich erwischt hat? Eine aktuelle Studie des renommierten Schlafforschers Dr. Albrecht Vorster vom Swiss Sleep House Bern zeigt überraschende Ergebnisse: Den klassischen „Einbruch“ im Frühling gibt es wissenschaftlich gesehen gar nicht. Warum wir uns trotzdem müde fühlen und was wirklich hinter deiner Erschöpfung steckt, erfährst du hier.

Wenn die Tage länger werden, schieben wir unsere Müdigkeit gerne auf den Jahreszeitenwechsel. Doch Schlafforscher Dr. Albrecht Vorster hat in einer großangelegten Studie mit über 400 Teilnehmern untersucht, ob sich unser Schlafverhalten im Jahresverlauf tatsächlich signifikant verändert. Das Ergebnis ist ein echter „Aha-Moment“ für alle, die nach Ursachen für ihre Tagesmüdigkeit suchen. Denn die Wahrheit ist: Die Wissenschaft findet keinen kollektiven Einbruch, aber deine individuelle Müdigkeit ist real. Lass uns gemeinsam schauen, was wirklich dahintersteckt.

Was sagt die Wissenschaft zur Frühjahrsmüdigkeit?

In der Untersuchung wurde deutlich: Die Schlafqualität bleibt über das gesamte Jahr erstaunlich konstant. Es gibt keinen kollektiven Einbruch der Energie im März oder April. Dr. Vorster betont, dass wir den Schlafstatus nicht pauschal dem Wetter zuschreiben sollten.

  • Sommer: Wir schlafen tendenziell etwa 30 Minuten kürzer, dafür aber gefühlt besser und regenerativer.
  • Winter: Die Schlafdauer ist länger, aber die Tagesmüdigkeit unterscheidet sich kaum vom Rest des Jahres.

Warum fühlen wir uns im Frühling trotzdem oft schlapp?

Dass die Studie keine „Frühjahrsmüdigkeit“ als Massenphänomen bestätigt, bedeutet nicht, dass deine individuelle Müdigkeit nicht real ist. Dr. Vorster erklärt im Podcast, dass oft andere Faktoren eine Rolle spielen:

  • Biowetter & Pollenflug: Allergien und extreme Wetterkapriolen können den Körper anstrengen.
  • Lichtmangel & Umstellung: Unser Körper braucht Zeit, um sich an die neuen Lichtverhältnisse anzupassen.
  • Psychologische Faktoren: Wir suchen oft nach einem „Schuldigen“ (wie dem Vollmond oder eben dem Frühling), um uns unsere tagesformabhängige Schlappheit zu erklären.
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Wann ist Müdigkeit ein Grund zur Sorge?

Ein wichtiger Rat des Experten: Wenn du dich das ganze Jahr über oder über viele Monate hinweg erschöpft fühlst, solltest du dies nicht auf die Saison schieben. „Wir müssen akzeptieren, dass wir mal eine schlechte Woche haben – genau wie eine Erkältung“, so Dr. Vorster. „Aber wenn Probleme persistieren, ist es Zeit für professionelle Hilfe, statt die Schuld beim Wetter zu suchen.“

Erfahre mehr in der neuen Podcast-Episode

Möchtest du wissen, wie Dr. Vorster den „Mörder“ im Krimi der Frühjahrsmüdigkeit entlarvt hat und was die Evolution dazu sagt? In der aktuellen Episode von „Besser Schlafen Podcast“ gehen wir tief in die Details der Studie und besprechen, wie du deine Schlafstruktur systematisch verbessern kannst.

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